Jan 292012
 

 Ausnahmenlos ist jeder der sich eine Schusswaffe zulegt, oder im Dienste anderer sich dieser annimmt, ein potenzieller Mörder. Schon die Absicht eine Schusswaffe besitzen zu wollen, spiegelt den Typus, eines zum töten Fähigen. Der Besitz einer Schusswaffe, oder das damit Hantieren im Auftrag anderer, ist in Eigenverantwortlichkeit nur selten bedingt, und entbehrt anders jede Rechtfertigung zur Nützlichkeit. Schusswaffen, sowie alle anderen teuflischen Tötungsgeräte und Gifte die gegen das Leben von Menschen zum Einsatz gebracht werden können, entstammen perversen Erfindungsgeist, und sind grundsätzlich von den Selben, für das Töten bestimmt! Unter dem Deckmantel “Sportschütze” verbergen sich diese Geister, und hat mit Sport nicht das geringste zu tun. Kah

  •  29. Januar 2012
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  •   Kunst
 

Diese Stufenbahn war das Ideal einer Straße, in ihr war jene Phantasie des Märchendichters realisiert, daß statt des Reisenden die Wege selbst sich bewegten. Die Breite der eigentlichen Fahrstraße betrug etwa 30 Meter, und ebenso breit waren die parallellaufenden Zugangsstraßen. Diese bestanden aus zwanzig eng nebeneinander befindlichen Streifen von anderthalb Meter Breite, von denen der äußere sich mit einer Geschwindigkeit von drei Metern in der Sekunde fortschob. Jeder folgende, nach innen zu, hatte eine um drei Meter größere Geschwindigkeit, so daß die Bahn in der Mitte, die eigentliche Fahrstraße, sich mit einer Geschwindigkeit von 60 Metern in der Sekunde bewegte. Jeder Punkt derselben legte also in der Stunde über 200 Kilometer zurück. Die Streifen selbst erhielten ihre Bewegung durch Walzen, über welche sie in der Art von Transmissionsriemen gezogen waren. Man konnte die Stufenbahn sowohl zu Fuß als auf dem eigenen Radschlitten benutzen. An jeder Stelle konnte sie betreten und verlassen werden. Die Geschwindigkeit des ersten Streifens von drei Metern konnte man [...] leicht erreichen, noch bequemer mit Hilfe des Radschlittens. Man sprang oder fuhr also einfach auf diesen Streifen, und da jeder folgende Streifen zum vorhergehenden dieselbe relative Geschwindigkeit besaß, so gewann man, von Streifen zu Streifen schräg vorwärts gehend oder fahrend, die Geschwindigkeit der Hauptstraße. Diese benutzte man, ebenfalls fahrend oder gehend, soweit man wollte, um alsdann in derselben Weise sie wieder zu verlassen. Die linke Seite war zum Aufstieg, die rechte zum Abstieg bestimmt. Über die Stufenbahn führten alle hundert Meter leichte Brücken.

Kurd Laßwitz “Auf zwei Planeten”

Jan 212012
 

Only an expert can deal with the problem
So who are these experts?
Experts are usually self-appointed people or elected officials
Or people skilled in sales techniques, trained or self-taught
To focus on things that might be identified as problems.
Now sometimes these things are not actually problems.
But the expert is someone who studies the problem
And tries to solve the problem.
The expert is someone who carries malpractice insurance.
Because often the solution becomes the problem.
Cause only an expert can deal with the problem
Only an expert can deal with the problem
Only an expert can deal with the problem
Now sometimes experts look for weapons.
And sometimes they look everywhere for weapons.
And sometimes when they don’t find any weapons
Sometimes other experts say, If you haven’t found any weapons
It doesn’t mean there are no weapons.
And other experts looking for weapons find things like cleaning fluids.
And refrigerator rods. And small magnets. And they say,
These things may look like common objects to you
But in our opinion, they could be weapons.
Or they could be used to make weapons.
Or they could be used to ship weapons.
Or to store weapons.
Cause only an expert can see they might be weapons
And only an expert can see they might be problems.
Cause only an expert can deal with the problem
Only an expert can deal with the problem

Laurie Anderson

  •  21. Januar 2012
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Der als Indochinakrieg begonnene Vietnamkrieg ist bis heute weder historisch, moralisch oder juristisch aufgearbeitet, medizinisch wirkt er bis heute – 30 Jahre nach Ende der Kampfhandlungen – grausam nach:

Im Kampfgebiet des ehemaligen Südvietnams werden täglich zwei Dutzend schwerstbehinderte Kinder geboren. Ihre geistigen und körperlichen Behinderungen gehen auf die noch immer vom Chemiewaffeneinsatz  kontaminierte Erde zurück. Als bekannteste Chemiewaffe wurde das dioxinversetzte „Agent Orange“ zum Synonym für einen schmutzigen Krieg. Weniger bekannt ist, daß die 90 Millionen Liter Agent Orange  (und Devirate) bis heute ihre tödliche Wirkung kaum verloren, sie sollten dem vietnamesischen Feind die Nahrung nehmen und den Urwald vernichten. Das enthaltene Dioxin – 70fach giftiger als Zyankali  – baut sich in der Natur nicht ab und reichert sich im Körper an. Die Behinderten-/Mißbildungsrate liegt für Nordvietnam im statistisch zu erwartenden Bereich von 0,2 %, im Kriegsgebiet Südvietnams  liegt die Rate 15fach darüber. Die dortigen Bauern stecken in der Not zwischen Verhungern oder die verseuchte Erde zu beackern. Quelle:  [Stand: 01.07.2007]

Bayer produzierte in der fraglichen Zeit von dem AGENT ORANGE- Bestandteil 2,4,5-D jährlich 700 bis 800 Tonnen und verkaufte einen Teil der Produktion an die französische Firma Prodil. Die wiederum verarbeitete es weiter und lieferte es nach Vietnam Quelle: [Stand: 01.07.2007]

Im Juli 2007 wurde dieses Video http://www.youtube.com/watch?v=Vyqm-aQqUjw verlinkt, daß die Auswirkungen des Agent orange auf die vietnamesische Bevölkerung zeigt. Youtube meint, der Nutzer habe das Video entfernt. Das geschieht in letzter Zeit häufiger, wie verschiedene Blogger, zum Beispiel Freeman oder auch  z.B. hier, berichten. Um sich nicht selbst der Akzeptanz der schleichenden Internetzensur schuldig zu machen und die eigenen Kinder auf Zensur als Wohltat zu konditionieren, werden viele Bürger öffentlich laut in ihrer Skepsis gegenüber Produkten wie Microsoft safety family, welches erfolgreich begonnen hat, Zensur und Kontrolle und Überwachung über Familienmitglieder gesellschaftsfähig zu machen. Bedenke: Nichts im Internet ist so schlimm, daß es eine Zensur rechtfertigt.

Wir sind in das War-Crime-Museum in Ho-Chi-Minh-Stadt gefahren und haben einige Fotos als Ersatz gemacht:

Es gab früher einige wenige Deutsche, die verzweifelt versucht haben das zu verhindern. Deren Entlassung aus den Hochsicherheittrakten ist abgeschlossen. Für deren Begnadigung wäre die  objektive Aufarbeitung der deutschen Geschichte nötig gewesen.

Von uns Deutschen, die an der Produktion und dem Verkauf dieses deutschen Giftes zur Beihilfe am Genozid der Vietnamesen verdient haben wird es schwierig, das gute Gewissen der Nation in Form der  RAF anzuerkennen. Dies wird die derzeitige Mehrheitsgesellschaft einer späteren Generation nach einem Systemwechsel überlassen.

Mit der Internetzensur wird nur dafür gesorgt, daß sich unsere Kinder nicht mit den Opfern der aktuellen Kriege unserer Regierung solidarisieren, wie die Baader-Meinhof-Gruppe es tat, das ist eine Art von Terrorismusprävention, welche die Gründer des Grundgesetzes verhöhnt.

 

Stellungnahme zur Begutachtung der Hausarbeit zum Thema Musik des Widerstands: http://www.diebandbreite.de/wp-content/uploads/2012/01/MusikDesWiderstandes.pdf

http://www.diebandbreite.de/beschneidung-der-wissenschaft-an-der-fh-dusseldorf/

[offener Brief]

Sehr geehrte Frau Hanisch,

Der Arbeitskreis Spiritualität und Therapie, 1994 aus dem gleichnamigen studentischen Projekt des FB 04 Sozialwesen der Universität Kassel hervorgegangen, ist auf die Studienarbeit zur Musik des Widerstands der Wahrheitsbewegung aufmerksam geworden.

Auch wir sind Vertreter der Wahrheitsbewegung. Daher und aus dem Umstand, daß sich der Arbeitskreis aus Professoren und Studenten des Fachbereichs Sozialwesen begründet hat, ist unsere Kompetenz zur Begutachtung der besagten Hausarbeit gegeben: Wir erachten darin eine fachlich gut aufbereitete Studienarbeit, die im Bezug auf die äußere Form/Rechtschreibung zwar Hausarbeitscharakter hat, bezogen auf die inhaltliche Auseinandersetzung und der Qualität der Recherche, Schlüssigkeit zwischen Quellen und der ihnen gemäßen sachlichen Reflexion, Qualitäten aufweist, wie sie in Diplomarbeiten exzerpiert werden.

Nach ersten Lesungen sind wir uns einig, daß diese Arbeit, insbesondere unter dem Aspekt, daß es sich nicht um eine Diplomarbeit handelt, nicht mit mangelhaft bewertet werden möge. Die durchaus vorhandenen Rechtschreibfehler und Kommatafehler rechtfertigen nicht die vorgenommene Disqualifizierung der Gesamtarbeit, die vom fachlichen Aspekt folgerichtig aufbereitet ist. Weitere Lesung und Begutachtung nimmt derzeit für unseren Arbeitskreis Herr Prof. Dr. Rumpf vor, Emeriti der Universität Kassel, wir informieren sie bei Bedarf gern über seine neutrale Ansicht.

Wie es uns aus der öffentlichen Darstellung heraus erscheint, mögen die beurteilenden Dozenten der Arbeit gegenüber dem Thema befangen sein. Dies wäre sehr bedauerlich. Bedenken Sie bitte, daß dieses Thema und der gesamte Sachverhalt der Disqualifizierung der Studentinnen objektiv betrachtet werden möge. Es besteht eine Vergleichbarkeit zur Situation im Dritten Reich: Auch hier hatten Studenten gewagt, im Gedanken der Freiheit der Forschung und Lehre und in der Sicherheit der Immunität des Campus, aufzuklären über unglaubliche Vorgänge. Damals wurden diese Studenten als “Nestbeschmutzer” bezeichnet und den weiteren schlimmen Verlauf bis zu Ihrer Hinrichtung kennen wir. Der “Pranger”, dem Ihre Schützlinge derzeit ausgesetzt sind, ist der Vorhof dahin.

Später, liebe Frau Hanisch, hatten wir, unsere Generation, unsere Großeltern gefragt, warum sie keinen Widerstand leisteten, ob sie es denn nicht hätten wissen müssen. Unsere Generation hat sich darauf geeinigt, daß es viele wirklich nicht wussten, doch heute, kurz vor dem Abschluß der Fertigstellung der Infrastruktur zur Zensur des Internet, kann sich ein jeder von uns informieren. Ihre Studentinnen haben dies getan. Vielleicht werden Ihre Studentinnen dafür eines Tages für den Geschwister-Scholl-Preis nominiert. Dann stünde es der FH gut an, die Studienarbeit unbefangen und neutral begutachtet lassen zu haben.

Ich möchte Ihnen versichern, daß dieser Vergleich ausschließlich aufgrund des inhaltlichen Themas indiziert ist und wir nicht den Verdacht hegen, daß Ihr Personal befangen sei im Bezug auf den Migrationshintergrund einer der beiden Verfasserinnen der Studienarbeit bzw. Hausarbeit, welchen wir nur in so weit berùcksichtigen, als daß wir eine Korrelation im Bezug auf die fehlenden Kommata zu vermuten uns erlauben.

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

Diplom sa/sp

Oliver Trần Heilmann

www.astrosophie.org

Hinweis: Da der Adressat keine rechts- und revisionsichere Archivierung unter Einhaltung der Aufbewahrungsfrist vornimmt, werden Mails auf den Servern der Id-archive unter der Domain astrosophie.org zur Einsicht vorgehalten.

[Update 20.01.2012]

Stellungnahme von

Prof. Dr. Ewald Rumpf, Stückhof 1, D 34593 Remsfeld, home-page; ewald-rumpf.de

Die Arbeit setzt sich detailliert mit den in den Songs der Band gebrachten Parolen auseinander, wobei die jeweiligen Internetadressen und -Beiträge die Hauptlast der Beweisführung übernehmen müssen. Aber es wird dennoch deutlich, dass es nicht um Beweise geht, ob die Regierungserklärungen bzgl. der genannten Fakten stimmen oder ob die Darstellungen der großen Zeitungen und Zeitschriften richtig sind, sondern vielmehr um den Appell der Aufklärung und der Beseitigung von Widersprüchen bei wirklich freier Presse und freiem Zugang zu den Untersuchungen. Die Kandidatin hat viel an Fleiß aufgebracht, um die vielen Internetadressen und Informationen zu erlangen. Im Rahmen einer Diplomarbeit wären die Bemerkungen über das, was eine soziale Bewegung ist, zu dürftig, im Rahmen eines Referats aber genügt es. Über alle Bedenken von Wahrheit oder Irrtum hinaus liefert die Arbeit sehr interessante Informationen in gebündelter Form. Als Referat oder Studienarbeit würde ich die Note sehr gut geben, als Diplomarbeit die Note drei geben oder vielmehr Ergänzungen im Bereich „soziale Bewegung“ und mehr Reflexe und Reaktionen auf die „Wahrheitsinhalte“ erwarten.

Ewald Rumpf